Laut einer Studie von Greenpeace wurden in angespültem Meeresschaum an den Küsten von Nord- und Ostsee PFAS-Chemikalien nachgewiesen. Die höchste Konzentration wurde in Kühlungsborn gemessen. PFAS stehen im Verdacht, krebserregend zu sein. Besonders hohe Werte dieser giftigen Substanzen wurden an den Ostseestränden Mecklenburg-Vorpommerns festgestellt. Zwischen November und Januar entnahm Greenpeace Schaumproben an verschiedenen Stränden, darunter auf der ostfriesischen Insel Norderney, auf Sylt und in Sankt Peter-Ording in Schleswig-Holstein sowie in Boltenhagen und Kühlungsborn in Mecklenburg-Vorpommern. Die Untersuchung ergab, dass alle Proben mit PFAS belastet waren.
PFAS sind in vielen Alltagsprodukten zu finden, da sie wasser- und fettabweisende Eigenschaften haben. Dazu gehören unter anderem:
• Küchenutensilien: Pfannen, Raclette-Grills, Waffeleisen, Sandwichmaker
• Haushaltsprodukte: Backpapier
• Bekleidung: Regenjacken
• Papierprodukte: Fotopapiere, Klebeetiketten
• Farben und Beschichtungen: Druckfarben, Lacke
• Wohntextilien: Teppiche
• Pflegeprodukte: Imprägniersprays für Textilien und Schuhe
Diese Chemikalien sind wegen ihrer Langlebigkeit in der Umwelt und möglichen gesundheitlichen Risiken umstritten.
Weiteres Treibgut
29. August 2025
Kippt die Atlantikströmung?
Die Nordatlantische Umwälzzirkulation – oft als „Zentralheizung Europas“…
13. Juni 2025
Verdrängung oder Hoffnung – wie wir auf die Klimakrise reagieren
Die Klimakrise und der Verlust der Biodiversität sind längst keine abstrakten…
28. Mai 2025
Neue Wege für Hamburgs Radverkehr
Im Rahmen unseres Auftrags für die Behörde für Verkehr und Mobilitätswende…