Laut einer Studie von Greenpeace wurden in angespültem Meeresschaum an den Küsten von Nord- und Ostsee PFAS-Chemikalien nachgewiesen. Die höchste Konzentration wurde in Kühlungsborn gemessen. PFAS stehen im Verdacht, krebserregend zu sein. Besonders hohe Werte dieser giftigen Substanzen wurden an den Ostseestränden Mecklenburg-Vorpommerns festgestellt. Zwischen November und Januar entnahm Greenpeace Schaumproben an verschiedenen Stränden, darunter auf der ostfriesischen Insel Norderney, auf Sylt und in Sankt Peter-Ording in Schleswig-Holstein sowie in Boltenhagen und Kühlungsborn in Mecklenburg-Vorpommern. Die Untersuchung ergab, dass alle Proben mit PFAS belastet waren.
PFAS sind in vielen Alltagsprodukten zu finden, da sie wasser- und fettabweisende Eigenschaften haben. Dazu gehören unter anderem:
• Küchenutensilien: Pfannen, Raclette-Grills, Waffeleisen, Sandwichmaker
• Haushaltsprodukte: Backpapier
• Bekleidung: Regenjacken
• Papierprodukte: Fotopapiere, Klebeetiketten
• Farben und Beschichtungen: Druckfarben, Lacke
• Wohntextilien: Teppiche
• Pflegeprodukte: Imprägniersprays für Textilien und Schuhe
Diese Chemikalien sind wegen ihrer Langlebigkeit in der Umwelt und möglichen gesundheitlichen Risiken umstritten.
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